Supply-Chain Security: Kontrolle und Transparenz in modernen Software-Lieferketten

Moderne Software entsteht nicht isoliert. Frameworks, Open-Source-Bibliotheken, Container-Images, Build-Tools und Cloud-Services sind integraler Bestandteil jeder Anwendung.

Supply-Chain Security sorgt dafür, dass diese Abhängigkeiten transparent, nachvollziehbar und kontrollierbar bleiben über den gesamten Software-Lifecycle hinweg.

Warum Supply-Chain Security heute unverzichtbar ist

Ein grosser Teil der Sicherheitsrisiken moderner Anwendungen entsteht nicht im eigenen Code, sondern in der Lieferkette.

Typische Auslöser für Supply-Chain-Security-Initiativen sind:

  • Hoher Anteil externer Abhängigkeiten und Open Source
  • Fehlende Transparenz über verwendete Komponenten
  • Sicherheitsvorfälle in Drittkomponenten
  • Regulatorische Anforderungen (z.B. Cyber Resilience Act)
  • Unsicherheit, welche Risiken tatsächlich relevant sind

Supply-Chain Security bedeutet nicht, jede Abhängigkeit zu vermeiden, sondern bewusst mit ihr umzugehen.

Typische Bestandteile von Supply-Chain Security

Je nach Architektur und Reifegrad umfasst Supply-Chain Security unter anderem:

  • Umgang mit Open-Source-Abhängigkeiten
  • Nutzung und Bewertung von Container-Images
  • Build- und CI/CD-Prozesse
  • Signierung und Integrität von Artefakten
  • Transparenz über eingesetzte Komponenten (z.B. SBOMs)

Welche dieser Aspekte relevant sind, hängt stark vom konkreten Systemkontext ab.

Supply-Chain Security im Kontext moderner Entwicklung

In CI/CD-getriebenen Umgebungen entstehen Risiken häufig dort, wo:

  • Artefakte automatisiert erzeugt und verteilt werden
  • Build-Pipelines komplexer werden
  • Verantwortung zwischen Teams und Tools diffundiert
  • Abhängigkeiten indirekt und transitive eingebunden werden

Supply-Chain Security setzt deshalb nicht erst beim Release an, sondern entlang des gesamten Software Development Lifecycles.

Typische Ergebnisse

Eine strukturierte Auseinandersetzung mit Supply-Chain Security liefert unter anderem:

  • Klarheit über relevante Abhängigkeiten und Risiken
  • Nachvollziehbarkeit von Build- und Release-Prozessen
  • Identifizierte Schwachstellen in der Lieferkette
  • Konkrete Ansatzpunkte zur Verbesserung von Transparenz und Kontrolle
  • Grundlage für regulatorische Anforderungen und Audits

Nicht das einzelne Artefakt ist entscheidend, sondern das Gesamtbild.

Erstgespräch

Gerne kläre ich mit Ihnen, ob und in welcher Form Supply-Chain Security in Ihrer Organisation sinnvoll adressiert werden kann.

Im Erstgespräch:

  • Einordnung Ihrer aktuellen Situation
  • Abgleich von Architektur, Prozessen und Reifegrad
  • Ehrliche Einschätzung möglicher nächster Schritte

Dauer: ca. 30-45 Minuten
Keine Verkaufsverpflichtung.

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