Die OWASP Top 10 sind eine der bekanntesten Referenzen im Bereich Application Security. Richtig eingesetzt bieten sie Orientierung, falsch eingesetzt vermitteln sie trügerische Sicherheit.
Diese Seite ordnet die OWASP Top 10 ein: praxisnah und architekturbezogen.
Die OWASP Top 10 beschreiben die zehn häufigsten und kritischsten Klassen von Sicherheitsrisiken in Webanwendungen.
Sie basieren auf realen Daten, Beobachtungen aus der Praxis und Beiträgen der weltweiten Security-Community.
Die OWASP Top 10 sind:
Ihr Zweck ist Sensibilisierung und Orientierung, nicht Vollständigkeit.
Häufig wird von «den OWASP Top 10» gesprochen. Tatsächlich existieren mehrere themenspezifische Top-10-Listen.
Neben den klassischen OWASP Top 10 für Webanwendungen gibt es unter anderem auch Referenzen für:
Diese Listen adressieren unterschiedliche Bedrohungsmodelle und technische Realitäten. Welche davon relevant sind, hängt stark vom konkreten Systemkontext ab.
Die OWASP Top 10 helfen dabei, typische Sicherheitsprobleme sichtbar zu machen und eine gemeinsame Sprache zu schaffen.
Gleichzeitig haben sie klare Grenzen:
Wer die OWASP Top 10 als alleinige Sicherheitsstrategie verwendet, übersieht oft genau die Risiken, die im eigenen Kontext relevant sind.
Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass sich die OWASP Top 10 je nach Anwendungstyp unterscheiden und nicht jede Liste für jedes System gleichermassen relevant ist.
Moderne Systeme bestehen selten aus einer einzelnen Webanwendung.
In verteilten Architekturen, Cloud-Umgebungen und API-basierten Systemen wirken sich Risiken anders aus als in klassischen Monolithen.
Entscheidend ist daher:
Die OWASP Top 10 liefern Hinweise. Die eigentlichen Risiken entstehen im Zusammenspiel von Architektur, Prozessen und Betrieb.
Je nach Fragestellung können die OWASP Top 10 sinnvoll eingebettet werden in:
Wenn Sie die OWASP Top 10 nicht nur kennen, sondern wirksam anwenden möchten, lohnt sich eine kontextbezogene Betrachtung.
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